05:07 15 August 2018
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    Teile von Raketen der Koalition, die gegen Ziele in Syrien gefeuert wurden

    „Smarte“ US-Raketen nun in Russenhand? Pentagon will es nicht glauben

    © Sputnik / Igor Ermachenkov
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    Die USA bezeichnen die Angaben des russischen Generalstabs über die nicht explodierten Tomahawk-Raketen, die nach dem westlichen Syrien-Angriff zur Untersuchung nach Russland gebracht wurden, als Fehlinformation.

    „Wir haben keine Beweise außer der Erklärungen russischer Staatsmedien gesehen, die diese Worte bekräftigen würden“, sagte Eric Pahon, ein Vertreter des Pentagons, dem amerikanischen TV-Sender CNBC. 

    Die russischen Informationen über die Wahl der Ziele für den Luftangriff in Syrien verurteilte Pahon als „absurd“. Mit diesen „Fehlinformationen“ wolle Russland die Weltgemeinschaft davon ablenken, „dass es moralisch an den Greueltaten des Assad-Regimes und der Gewalt gegenüber Zivilisten im Westen Syriens beteiligt ist“, sagte Pahon. Die Erklärungen des russischen Generalstabs sollen als „ein weiterer Nebelschirm“ die Aufmerksamkeit von der wirklichen Lage in Syrien ablenken, hieß es. 

    Russlands Generalstab hat Journalisten am Mittwoch Teile der britischen, amerikanischen und französischen Raketen gezeigt, darunter Elemente seegestützter US-Marschflugkörper „Tomahawk“, die zuvor gegen Syrien abgefeuert worden waren. Das russische Militär könnte nun Aufschlüsse über neuestes westliches Know-how erhalten, sagen Militärexperten. 

    Am 14. April hatten die USA, Großbritannien und Frankreich als Vergeltung für die vermeintliche Giftgasattacke in der Stadt Duma mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen gegen Objekte in Syrien abgefeuert. Die meisten davon wurden von der syrischen Luftabwehr abgefangen. Russlands Präsident Putin kritisierte die Luftschläge als Akt der Aggression gegen einen souveränen Staat.

     

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    Tags:
    Technologien, Untersuchung, Raketen, Tomahawk-Marschflugkörper, Pentagon, Eric Pahon, Syrien, Russland, USA
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