06:19 22 August 2018
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    Splitter US-amerikanischer Marschflugkörper, die über Syrien abgeschossen wurden

    „Schlimmer als der Tod“: US-Magazin über erbeutete Tomahawks in Syrien

    © Sputnik / Igor jermatschenkow
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    Die in Syrien abgefangenen und nach Moskau gebrachten US-Marschflugkörper erwartet „ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod“, schreibt das US-Magazin „Popular Mechanics“.

    Das russische Verteidigungsministerium hatte am Donnerstag Trümmer von Raketen vorgestellt, die die USA, Großbritannien und Frankreich gegen Syrien abgefeuert hatten. Dazu gehörte eine Tomahawk-Rakete, die wegen eines Defektes ihr Ziel verfehlt hatte. Wie der Chef der Hauptverwaltung des Generalstabes der russischen Streitkräfte, Generaloberst Sergej Rudskoi, am Mittwoch mitgeteilt hatte, können die Angaben, die bei der Untersuchung der genannten Raketen gewonnen worden seien, zur Vervollkommnung russischer Waffen genutzt werden.

    Das US-Magazin erstellt eine Prognose für das Schicksal der abgefangenen Raketen und unterstreicht, dass die Mitteilung der russischen Behörde „nicht für bare Münze genommen“ werden dürfe.

    Der reale Wert der erbeuteten Raketen bestehe darin, dass Moskau bei ihrer Untersuchung lernen könne, Waffen dieser Art zu vernichten.

    „In einer modernen Rakete gibt es gewisse Teile militärischer Ausrüstungen, die ein kluger Feind für eigene Zwecke nutzen könnte“, heißt es in dem Beitrag.

    Tomahawk-Schlag der US-Navy gegen Syrien
    © REUTERS / U.S. Navy/ Lt. j.g Matthew Daniels/ Handout
    Dem Magazin zufolge könnten die besagten Raketen als „Versuchskaninchen“ dienen. Denn Befehle eines  Raketensteuerungssystems würden gewöhnlich mithilfe eines Prüfstandes untersucht. „Die erste solche Einschätzung ist nur der Anfang eines langen ‚Todes‘ der gefangen genommenen Rakete“, schreibt das Blatt.

    Weitere Erprobungen und Tests könnten jahrelang dauern und schließlich zum „Selbstmord“ der Rakete führen. „Das Dauerduell zwischen US-amerikanischen und russischen Konstrukteuren von Militärtechnik wird   fortgesetzt. Ebenso wie echte Albträume der abgefangenen Lenkraketen“, resümiert das Magazin.

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    Tags:
    Rakete, Marschflugkörper, Waffen, Verteidigungsministerium, Sergej Rudskoi, USA, Russland