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    Dmitri Medwedew und Barack Obama (Archivbild)

    Wirtschaft „in Fetzen gerissen“? Medwedew lädt Obama nach Russland ein

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    Politik
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    Der russische Premierminister Dmitri Medwedew hat dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama vorgeschlagen, nach Russland zu kommen und sich die „in Fetzen gerissene“ Wirtschaft Russlands anzusehen.

    In seinem Interview für das Programm „Nachrichten am Samstag“ im TV-Sender „Rossija 1“ verwies der russische Premier auf die Aussagen des Ex-Präsidenten Barack Obama aus dem Jahre 2015, als jener erklärt hat, dass die russische Wirtschaft nach der Verhängung der Anti-Russland-Sanktionen „in Fetzen gerissen“ gewesen sei.

    Damals warf Obama Russland die „Aggression“ in der Ukraine vor, was Moskau jedoch strikt dementiert, und erklärte, dass Russland dank den USA in eine internationale Isolation geraten sei, was seine Wirtschaft hart getroffen habe.

    „Er kommt nicht so gern zu uns; er hat uns versprochen, dass unsere Wirtschaft in Fetzen gerissen sein werde. Soll er doch kommen und sich diese Fetzen ansehen“, sagte Medwedew.

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    Tags:
    Wirtschaft, Isolation, Dmitri Medwedew, Barack Obama, USA, Russland
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