12:35 05 Juni 2020
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    Der russische Premierminister Dmitri Medwedew hat in einem Interview für den Sender „Rossiya 1“ gesagt, was Russland von den USA lernen könnte.

    „Mich hat das immer verblüfft: Sie (die Amerikaner – Anm. d. Red.) konnten irgendwelche politischen und humanitären Forderungen an uns stellen. Und dann haben sie gesagt:,Wir haben hier Wirtschaftsinteressen, auch in Russland, fasst sie nicht an!‘“, so Medwedew.

    Das sei „harter US-amerikanischer Pragmatismus“, Russland könne davon sogar lernen. „Das heißt nicht, dass wir damit einverstanden sind. Mehr noch: Solche Schritte werden Gegenschritte nach sich ziehen“, so der russische Regierungschef weiter.

    Zuvor hatte der russische Föderationsrat (Parlamentsoberhaus) einen Gesetzentwurf gebilligt, der Gegenmaßnahmen gegen Washington vorsieht. Das Dokument sieht ein Einfuhrverbot für Landwirtschafts-, Alkohol- und Tabakprodukte sowie für Medikamente aus den USA vor. Zudem ist darin die Einstellung der Zusammenarbeit zwischen Moskau und Washington im Atombereich und im Bereich des Flugzeugbaus sowie die Einschränkung des russischen Exports von Metallen der Seltenen Erden in die USA festgelegt.

    Anfang April hatten die USA neue Sanktionen gegen 38 russische Geschäftsleute, Staatsbeamte und Unternehmen verhängt.

     

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    Sanktionen, RusAl, Dmitri Medwedew, USA, Washington, Moskau, Russland