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    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel

    Merkel, May und Macron erklären sich zu „entschlossenen“ Schritten bereit

    © REUTERS / Fabrizio Bensch
    Politik
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    Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierministerin Theresa May haben sich bei einem gemeinsamen Telefonat am Samstag über die Handelsbeziehungen mit den USA ausgetauscht. Die Resultate des Gesprächs gab die Regierung in Berlin am Sonntag bekannt.

    „Sie (Merkel, May und Macron – Anm. d. Red.) waren sich einig, dass die Vereinigten Staaten keine handelspolitischen Maßnahmen gegen die Europäische Union ergreifen sollten und die Europäische Union anderenfalls bereit sein sollte, im Rahmen der multilateralen Handelsordnung entschlossen ihre Interessen zu vertreten“, heißt es in der Erklärung von Regierungssprecher Steffen Seibert.

    Zuvor hatte die Agentur Bloomberg berichtet, dass Washington die europäischen Länder aufgefordert habe, Quoten für den Export von Stahl und Aluminium in die USA zu akzeptieren. Sollten sie das bis zum 1. Mai nicht tun, würde Washington harte Einfuhrzölle einführen. Die bisherige Zollausnahme-Regelung für die EU läuft am morgigen Montag aus. Brüssel pocht indes auf deren dauerhafte Verlängerung.

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    Tags:
    Einfuhrzölle, Handelsordnung, Maßnahmen, Telefonate, NATO, Europäische Union, Bundesregierung, Donald Trump, Theresa May, Emmanuel Macron, Angela Merkel, Washington, Berlin, USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland
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