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    Explosionen nach einem vermutlichen Raketenschlag nahe der syrischen Stadt Hama

    Unidentifizierter Angriff auf Syrien: Assad weiß, wer geschossen hat und warum

    © REUTERS / Abody Ahfad Khaled
    Politik
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    2852018

    Nach nächtlichen Angriffen auf seine Truppen gibt der syrische Präsident Baschar al-Assad die Verantwortung dafür „feindlichen Staaten“: Diese rächten sich so für den Siegeszug der Regierungsarmee gegen die Terroristen.

    Syrische Militärstandorte in Aleppo und Hama sind in der Nacht zum Montag mit Raketen angegriffen (Video>>) worden. Wer hinter dem Angriff steht, ist noch unklar. Am Montag empfing Präsident Assad in Damaskus Alaeddin Borudscheri, den Chef des Verteidigungsausschuss des iranischen Parlaments. 

    Die jüngsten Erfolge der syrischen Regierung im Kampf gegen den Terrorismus und die „Handlanger“ des Westens hätten die „Feinde“ Syriens zu direkten Aggressionen provoziert, sagte Assad in seiner Stellungnahme zu den nächtlichen Angriffen.

    „Die Karte der Region wird neugemalt. Nachdem ihre Handlanger gescheitert sind, gehen die feindlichen Staaten zu einer direkten Aggression über“, zitierte ihn die amtliche Nachrichtenagentur Sana.

    Borudscheri äußerte seinerseits, dass die USA und deren „Marionetten“ in Syrien eine Niederlage erlitten hätten. Der iranische Politiker versprach, dass sein Land Syrien weiter beistehen werde.

    Erneute Attacke zwei Wochen nach Angriffen der US-Koalition

    In der Nacht zum 14. April hatten amerikanische, britische und französische Schiffe und Flugzeuge mehr als 100 Marschflugkörper auf Einrichtungen (FOTOs>>) in Syrien abgefeuert.

    Dabei soll es Berichten zufolge Verletzte gegeben haben. Getötet wurde niemand. Nach Angaben des russischen Generalstabs konnte die syrische Luftabwehr 71 Marschflugkörper abfangen.

    Anlass für den Raketenangriff war eine angebliche Giftgasattacke der syrischen Armee in Duma, einem Vorort der Hauptstadt Damaskus.

    Nach russischen Erkenntnissen war der C-Waffen-Angriff von den so genannten Weißhelmen auf Anweisung aus London vorgetäuscht worden, um den USA und ihren Verbündeten einen formellen Vorwand für den Militärschlag gegen die Regierung Assads zu liefern. Die westlichen Staaten hatten seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien die bewaffneten Rebellen unterstützt. Dennoch konnte die syrische Regierungsarmee mit Hilfe aus Russland die Kontrolle über weite Teile ihres Landes zurückgewinnen.

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    Baschar al-Assad, Syrien
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