16:09 20 September 2018
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    Britische Kampfjets Typhoon in Rumänien

    Britische Kampfjets Typhoon wollen „Aggression“ über Schwarzem Meer bekämpfen

    © AP Photo / Vadim Ghirda
    Politik
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    Großbritannien schließt sich den Nato-Luftpatrouillen über dem Schwarzen Meer für den Kampf gegen „potentielle Aggression“ an, teilte der Pressedienst der britischen Luftstreitkräfte mit. Um welche Aggression genau es sich dabei handeln soll, wurde jedoch nicht präzisiert.

    Nato-Vertreter gaben den britischen Typhoon-Jets die offizielle Erlaubnis, an der Mission zur Verstärkung der Luftpolizei über dem Schwarzen Meer teilzunehmen. Das passierte während einer offiziellen Zeremonie auf der Luftbasis in Südrumänien, die den Namen des Politikers Mihail Kogălniceanu trägt.

    Der britische Botschafter in Rumänien, Paul Brummel, betonte, dass die Luftpatrouillen über dem Schwarzen Meer mögliche Bedrohungen verhindern würden.

    „Solche Missionen zum Schutz des Luftraumes gewährleisten, dass wir schnell und effektiv jegliche potentielle Aggression oder Bedrohung für die Allianz oder ihre Mitglieder bekämpfen können“, so der Diplomat.

    Früher hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu mitgeteilt, dass die Nato ihre Spionageaktivitäten vor der russischen Grenze aktiviere. Das betreffe vor allem den Süden des Landes. „Die Zahl der Flüge von Nato-Jets unweit der Grenze Russlands hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht, in südwestlicher Richtung sogar verachtfacht“, sagte der Minister.

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    Tags:
    Aufklärungsflug, Spionageflüge, Sicherheit, Stationierung, Kampfjets, Eurofighter Typhoon, Royal Air Force, NATO, Schwarzes Meer, Russland, Großbritannien, Rumänien