12:18 24 Oktober 2020
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    Die USA haben nicht vor, die Dokumente, die angeblich die Existenz des iranischen Atomprogramms beweisen, an die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) zu übergeben. Dies teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums am Dienstag mit.

    „Die Informationen stammen von den israelischen Behörden. Deshalb sollten Sie bei ihnen nachfragen, ob sie sie (diese Dokumente – Anm. d. Red.) einem größeren Publikum zugänglich machen wollen“, so der Sprecher.

    Mehr zum Thema: Irans geheimes Atomprogramm: Netanjahu lädt Experten aus Russland ein

    Am Montag hatte der israelische Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu, erklärt, der israelische Geheimdienst habe geheime Dokumente aufgespürt. Diese würden davon zeugen, dass der Iran entgegen seinen Beteuerungen ein geheimes Atomprogramm unterhalten hätte.

    Der Iran und die Sechsergruppe der internationalen Vermittler (Russland, die USA, Großbritannien, China, Frankreich und Deutschland) hatten am 14. Juli 2015 mit dem Gemeinsamen umfassender Aktionsplan eine historische Vereinbarung über die Regelung der langjährigen Problematik um das iranische Atom-Programm erzielt. Bei dessen Erfüllung sollen die gegen den Iran zuvor verhängten Wirtschafts- und Finanzsanktionen seitens des UN-Sicherheitsrates, der USA und der Europäischen Union aufgehoben werden.

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    Tags:
    Beweise, Atomprogramm, IAEA (IAEO), Benjamin Netanjahu, Israel, Iran, USA