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    Soldaten der Terrorgruppierungen verlassen die syrische Stadt Homs (Archivbild)

    Kämpfer werden letzte Hochburg in Nord-Homs kampflos aufgeben – Sana

    © AP Photo / SANA
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    Die syrische Regierung hat mit der Unterstützung des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien mit den Anführern der radikalen Gruppierungen eine Vereinbarung über den Abzug der Kämpfer aus Süd-Hama und den nördlichen Gebieten der Provinz Homs getroffen. Dies meldet die syrische Nachrichtenagentur Sana.

     „Laut vorläufigen Angaben ist eine Einigung über den Abzug der Terroristen aus dem Norden der Provinz Homs und dem Süden der Provinz Hama erzielt worden“, so Sana.

    Die Kämpfer sollen ihre Groß- und Mittelwaffen innerhalb von 48 Stunden nach der Unterzeichnung  der Vereinbarung an die syrische Armee übergeben.

    Alle Militanten und ihre Familienmitglieder, die mit der Aussöhnung nicht einverstanden sind, sollen innerhalb von drei Tagen die Gebiete verlassen.

    Wer sich für einen Verbleib entscheide, könne einen Versöhnungs- und Rehabilitierungsprozess durchlaufen.

    Laut dem Bericht der Nachrichtenagentur sollen alle befreiten Gebiete der Kontrolle der syrischen Armee unterstellt werden. Alle dortigen staatlichen Einrichtungen sollen ihren Betrieb wieder aufnehmen.

    Nach der Befreiung der Ortschaften in Süd-Hama und Nord-Homs würde nun erstmals seit fünf Jahren die Fahrt auf der sicheren Passage der staatlichen Autobahn Homs-Hama erlaubt werden.

     

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    Tags:
    Terror-Kämpfer, Vereinbarung, Abzug, Befreiung, syrische Nachrichtenagentur SANA, Russisches Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, syrische Armee, Hama, Homs, Syrien