00:38 25 September 2020
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    Südkoreas Präsident Moon Jae-in lehnt den Abzug von US-Truppen aus Südkorea auch im Falle eines Friedensvertrags mit dem Norden ab, wie die Agentur Yonhap am Mittwoch meldete.

    „Die US-Truppen in Südkorea seien eine Angelegenheit des Bündnisses zwischen Südkorea und den USA“,  sagte der Sprecher des Präsidialamtes, Kim Eui Kyeom, in Seoul. „Das hat nichts mit der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zu tun“, fügte er hinzu.

    Laut einer anonymen Quelle würden die amerikanischen Soldaten aus Sicht der südkoreanischen Regierung als Vermittler zwischen Südkorea und seinen starken Nachbarländern wie China und Japan fungieren.

    Mehr zum Thema: Historischer Moment: Koreagipfel zwischen Kim Jong-un und Moon Jae-in

    Kim Jong-un hatte am Freitag als erster nordkoreanischer Staatschef seit Kriegsende vor 65 Jahren den südkoreanischen Boden betreten und sich mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in im Waffenstillstandsdorf Panmunjom getroffen. Zur Diskussion stand unter anderem ein möglicher Rückzug der US-Truppen. Derzeit sind rund 28.500 US-Soldaten in Südkorea stationiert.

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    Tags:
    Abzug, Truppen, Friedensvertrag, Moon Jae-in, Kim Jong-un, Japan, China, Nordkorea, Südkorea