SNA Radio
    Russland-Sanktionen (Symbolbild)

    „In diesem Orchester spielt Ukraine keine Geige“ – russischer Politiker

    © REUTERS / Maxim Zmeyev
    Politik
    Zum Kurzlink
    72262

    Der Abgeordnete des russischen Unterhauses von der Teilrepublik Krim Ruslan Balbek hat den Beschluss der ukrainischen Regierung über die Verhängung von Sanktionen gegen Russland kommentiert.

    „Wenn man das System der Sanktionen mit einem Orchester vergleicht, ist die Ukraine nicht einmal Musiker, sondern eine Aushilfe… Gerade der Wunsch, sich unter den Hardlinern der Sanktionen zu befinden, zwingt den ukrainischen Präsidenten (Petro Poroschenko – Anm. d. Red.), sich eine Strafe für Russland auszudenken, obwohl es für alle klar ist, dass die Ukraine in diesem Orchester überhaupt keine Geige spielt“, sagte Balbek.

    Russland befinde sich heute unter solch einem Sanktionsregime, dass es die ukrainischen Stiche nicht bemerken würde, so der Abgeordnete.     

    Zuvor hatte der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine die Sanktionen gegen Russland erweitert. Laut der ukrainischen Behörde waren die Sanktionen mit der Liste des US-Finanzministeriums abgestimmt worden.

    Die Sanktionen sind unter anderem gegen die Abgeordneten des Unterhauses und des Oberhauses Russlands verhängt worden sowie gegen Personen, die angeblich in die „Informations- und Cyberaggression“ gegen die Ukraine verwickelt sind. 

    Zum Thema:

    Lugansker Republikchef spricht von „heißem Stadium“ im Donbass-Konflikt
    Darum kann Ukraine Nord Stream 2 nicht stoppen – Ex-Minister
    Drei Szenarien für Donbass-Konflikt: „Kiew will ihn auf Kosten anderer lösen“
    Hunger und nutzlose Mitkämpfer: Ehemaliger Neonazi verlässt Donbass
    Tags:
    Sanktionen, Strafe, Sanktionen, Rat für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine (SNBO), Ukrainische Regierung, US-Finanzministerium, Russlands Föderationsrat (Oberhaus), Staatsduma, Petro Poroschenko, Ruslan Balbek, Kiew, Krim, USA, Ukraine, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren