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    Ukrainische Extremisten drohen mit „Aktionen“ auf Krim-Brücke

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    Der Anführer der radikalen Gruppierung OUN* (Organisation Ukrainischer Nationalisten) Nikolaj Kohaniwskij hat Aktionen auf der Krim-Brücke angekündigt. Das berichtete das ukrainische Portal „Obosrewatel“ am Freitag.

    „Es ist sehr wahrscheinlich, dass an der Krim-Brücke ein Plakat erscheint“, sagte Kohaniwskij. Laut dem Anführer wollen die Radikale auf das Banner „Krim ist Ukraine“ oder extremistische Sprüche schreiben.   

    Kohaniwskij verwies darauf, es werde keine gemeinsame Aktionen mit der Bewegung „Femen“ geplant.

    Darüber hinaus erklärte er, die Extremisten würden es dabei nicht bewenden lassen und wollten im Weiteren Aktionen direkt auf der Krim veranstalten.   

    Es ist nicht das erste Mal, dass die ukrainischen Radikalen ihre Pläne in Bezug auf die Krim-Brücke offenlegen. So hatte einer der Anführer der Terrororganisation „Medschlis des Krimtatarischen Volkes“* Lenur Isljamow erklärt, die Extremisten wollten alles tun, um den Verkehr auf der Krim-Brücke zu stören. Isljamow hatte unter anderem vorgeschlagen, alle auf der Brücke fahrenden Fahrzeuge zu registrieren und Sanktionen gegen die Menschen zu verhängen, die auf diese Weise auf die Krim gelangen.   

    * In Russland verbotene extremistische Organisationen

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    Tags:
    Sanktionen, Verkehr, Gruppierung, Extremisten, Krim-Brücke, Femen, Organisation Ukrainischer Nationalisten OUN, Lenur Isljamow, Krim, Ukraine, Russlands Norden
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