04:57 10 April 2020
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    Die USA und China haben sich über den Stopp des Handelsstreites nicht einigen können. Die zweitägigen Gespräche haben in Peking stattgefunden und sind am Freitag zu Ende gegangen, meldet Bloomberg.

    Offizielle Statements blieben nach dem Ende der Verhandlungen sowohl von der amerikanischen als auch von der chinesischen Seite aus. Der Agentur zufolge bestand die wichtigste Forderung der USA an China darin, das Handelsdefizit zwischen den beiden Ländern von den aktuellen 375 Milliarden Dollar um mindestens 200 Milliarden Dollar zum Jahr 2020 zu reduzieren.

    Mehr zum Thema: Ernst Wolff: Beim Handelskrieg USA-China geht es eigentlich um…

    Peking verlangte seinerseits, dass Washington mit den Ermittlungen zum Diebstahl von US-amerikanischem geistigen Eigentum durch chinesische Firmen aufhört und auf die 25-prozentigen Zölle auf chinesische Produkte verzichtet. Daneben forderte China, den E-Zahlungsverkehrsmarkt für seine Firmen zu öffnen.

    Im März hatten die USA neue Importzölle auf Stahl und Aluminium verhängt. Auch China ist davon betroffen. Im Gegenzug beschloss Peking Strafzölle auf eine Reihe von US-Waren, darunter Schweinefleisch und Obst. Mittlerweile erwägen die USA nach Angaben des Amtes ihres Handelsbeauftragten zudem massive Strafzölle auf eine Palette von High-Tech-Waren aus China.

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    Tags:
    Handelsdefizit, Verhandlungen, Wirtschaft, Zoll, Handel, Donald Trump, Xi Jinping, USA, China