11:53 17 November 2018
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    Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR Sergej Naryschkin

    Russischer Geheimdienstchef: „Afghanistan darf kein IS-Brückenkopf werden“

    © Sputnik / Alexey Nikolsky
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    Der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, Sergej Naryschkin, hat bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) den Westen für die Destabilisierung im Nahen und im Mittleren Osten verantwortlich gemacht. Das verlautete aus dem Pressedienst der Behörde.

    „Der SWR-Direktor hat in seiner Rede bei dem Treffen unter anderem eine Reihe von westlichen Ländern für die andauernde Destabilisierung im Nahen und im Mittleren Osten sowie für die Nutzung von Druck- und Provokationsmethoden in den zwischenstaatlichen Beziehungen verantwortlich gemacht“, so die SWR-Pressestelle.

    Zudem soll Naryschkin aufgerufen haben, gemeinsame Handlungen zu unternehmen und „die Verwandlung von Nordafghanistan in einen Brückenkopf des ‚Islamischen Staates‘“* und anderer Terrorvereinigungen zu verhindern.   

    Das Treffen hatte bereits am 4. Mai in Peking stattgefunden. Seine Teilnehmer tauschten ihre Einschätzungen zu Gefahren und Herausforderungen im SOZ-Raum aus, bestimmten Wege zum Ausbau des Zusammenwirkens der Geheimdienste im Anti-Terror-Kampf sowie zur Gewährleistung der Sicherheit beim kommenden SOZ-Gipfel Anfang Juni in der Hafenstadt Qingdao in Ostchina.

    * Islamischer Staat, auch IS, eine in Russland verbotene Terrorvereinigung

     

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    Tags:
    Verwandlung, Brückenkopf, Terrormiliz Daesh, SOZ, Sergej Naryschkin, Nahost, Afghanistan, Russland, China