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    Puzzle (Symbolbild)

    Norwegischer Puzzle-Produzent ordnet Schwarzmeer-Halbinsel Krim Russland zu

    © Sputnik / Ewgenija Nowoschenina
    Politik
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    Die Botschaft der Ukraine in Norwegen hat von dessen Außenamt gefordert, den örtlichen Puzzle-Produzenten L.A. Larsen zu beeinflussen, der Zusammensetzspiele mit der Schwarzmeer-Halbinsel Krim als Teil Russlands herstellt. Wie die russische Internetzeitung Vsgljad (vz.ru) berichtet, blieb Oslos Reaktion bislang aus – „wegen fehlender Vollmachten“.

    „Die Krim wurde von Moskau gesetzwidrig annektiert, die Halbinsel gehört zur Ukraine. Wir fordern, die Produktion derartiger Karten unverzüglich einzustellen und die bereits gedruckte Auflage zurückzunehmen“, erklärte die Botschaft.

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    Aus dem norwegischen Außenministerium verlautete dazu, dass es im Land keine Anweisungen gibt, die Produktion und Verkauf solcher Karten und Zusammensetzspiele regulieren. Deshalb habe das Außenamt keine Vollmachten, sich der Sache anzunehmen, hieß es.

    Landkarten-Puzzles von Larsen werden indes in 30 bis 40 Länder exportiert. Das Unternehmen gibt zu, dass Zusammensetzspiele mit Karten produziert werden, auf denen die Krim als Teil Russlands markiert ist. Aber in der „ukrainischen Version“ des Puzzles sei die Krim ukrainisch.

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    „Wir haben zwei Varianten – die eine für Russland, das unser größter Kunde ist, und die andere für die Ukraine mit der Krim als deren Bestandteil“, sagte ein Unternehmenssprecher.

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    Tags:
    Karten, Puzzle, Norwegen, Ukraine, Krim, Russland
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