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    „Nicht wie Gurken in einem Fass sein“: Putin zu Russlands Außenpolitik

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    Politik
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    Russland muss laut Präsident Wladimir Putin dafür kämpfen, um auf den internationalen Märkten präsent zu sein. Das Land dürfe sich hier nicht wie „Gurken in einem Fass“ abschotten.

    „Mit der Förderung unserer Waren auf den internationalen Märkten machen wir sie global konkurrenzfähig. Dies bedeutet, dass wir das Niveau unserer eigenen Produktion innerhalb des Landes heben. Der einheimische Verbraucher wird von denselben Waren und Dienstleistungen Gebrauch machen, die den internationalen Mustern entsprechen“, sagte Putin am Dienstag in einer Plenarsitzung der Staatsduma (russisches Unterhaus).

    Ihm zufolge gibt es keinen anderen Weg: „Wenn wir uns abschotten und uns selbst wie Gurken in einem Fass salzen, so wird nichts Gutes daraus entstehen.“

    Wie Putin weiter ausführte, hat Russland nach einigen Produktionsarten bereits ein solches Niveau erreicht, sodass der Weltmarkt einfach nötig sei. Diese betreffe vor allem Öl, Gas sowie die Landwirtschaft.

    Beispielsweise erschließt zurzeit Russland laut dem Staatschef den chinesischen Markt für Schweinefleisch. Dabei könne der Konflikt zwischen China und den USA von Nutzen sein.

    Die Staatsduma hat in der heutigen Sitzung die von Putin vorgeschlagene Kandidatur von Dmitri Medwedew für den Premierposten gebilligt.

    Rund zwei Monate nach seiner Wiederwahl hatte Wladimir Putin am Montag seine vierte Amtszeit als russischer Präsident angetreten. Der 65-Jährige legte bei einem Festakt im Großen Kremlpalast den Amtseid ab.

     

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    Tags:
    Außenpolitik, Gurken, Staatsduma, Dmitri Medwedew, Wladimir Putin, China, USA, Russland
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