SNA Radio
    Israelische Jagdflugzeuge  F-15 (Archivbild)

    Israel attackiert Dutzende Ziele in Syrien

    © AFP 2018 / Jack Guez
    Politik
    Zum Kurzlink
    8616376

    Die Luftwaffe Israels hat laut Angaben der israelischen Verteidigungsstreitkräfte als Antwort auf einen nächtlichen Beschuss Dutzende Objekte des Iran in Syrien attackiert.

    Die getroffenen Ziele gehörten demnach der iranischen al-Quds-Einheit.

    Dabei sollen ein iranisches Militärlager nördlich von Damaskus, Waffenlager am Flughafen der Hauptstadt, Beobachtungsstellen sowie andere Stellungen von den Qods-Brigaden angegriffen worden sein.

    Darüber hinaus sei ein Auto zerstört worden, von dem aus angeblich Raketen gegen Israel gestartet wurden. Laut Militärs sollen die iranischen Kräfte für den Beschuss der vorderen Stellungen der israelischen Truppen auf den Golanhöhen Raketengeschosse des Typs „Grad“ und „Fajir-5“ eingesetzt haben.

    Der Sprecher der israelischen Streitkräfte, Jonathan Conricus, teilte gegenüber Journalisten mit, dass die Behörden vor den Luftangriffen auf Syrien Russland informiert hätten. Ihm zufolge stieß die israelische Luftwaffe bei ihren nächtlichen Flügen auf starken Widerstand durch die lokale Flugabwehr und attackierte als Antwort darauf mehrere Fla-Raketen-Anlagen der Regierungstruppen. Die syrischen Flaksoldaten hätten den Aufruf, den Einsatz nicht zu stören, ignoriert. Das Ziel der Operation waren laut dem Sprecher Militärobjekte des Iran in Syrien. Mehrere Fla-Raketen-Anlagen des Typs SA-5, SA-22 und SA-17, die der syrischen Armee gehören, seien betroffen.

    Laut dem Pressedienst der israelischen Armee hatten iranische Kräfte mit 20 Raketen Positionen der israelischen Armee auf den Golanhöhen bombardiert. Mehrere Geschosse seien vom Raketenabwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen worden.

    Zum Thema:

    Israel greift Syrien mit Raketen an
    Aus Angst vor iranischem Angriff: Israel öffnet Luftschutzbunker auf Golan
    Tags:
    Stellungen, Attacke, Raketen, Israel, Iran, Syrien
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren