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    Russische Staatsduma verbindet Israels Luftangriffe mit US-Ausstieg aus Atom-Deal

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    Der Chef des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma Leonid Sluzki hat die jüngsten israelischen Luftangriffe auf Ziele in Syrien kommentiert.

    Nach Angaben der israelischen Verteidigungsstreitkräfte hat Israel in der vergangenen Nacht Dutzende Militärobjekte, die der iranischen al-Quds-Einheit gehören sollen, in Syrien angegriffen. Ein Vertreter der israelischen Armee erklärte, Israel habe vorab die russischen Militärs über die Luftangriffe informiert, die als Antwort auf den Raketenbeschuss seitens der in Syrien stationierten iranischen Streitkräfte geflogen worden seien.      

    „Die Luftangriffe Israels auf iranische Positionen in Syrien sind eine direkte geplante Aktion nach dem Austritt der USA aus dem Atom-Deal, die das nächste Glied in der  Kette der amerikanisch-israelischen Provokationen gegen den Iran wurde“, sagte Sluzki.

    Am Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, dass sich die USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran zurückziehen würden. Darüber hinaus hatte der amerikanische Staatschef erklärt, die USA würden alle Sanktionen gegen den Iran reaktivieren, die nach der Unterzeichnung des Abkommens aufgehoben worden waren.

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    Tags:
    US-Sanktionen, Provokation, Atom-Deal, Militärs, Armee, Luftangriffe, Iranisches Atomabkommen, Auswärtiger Ausschuss in der Staatsduma (Parlamentsunterhaus), Staatsduma, Donald Trump, Leonid Sluzki, Syrien, Iran, Israel, USA, Russland
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