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    Irans die Langstrecken-Rakete S-200 (Archiv)

    Irans Raketen sind nicht für Massenvernichtungswaffen bestimmt - Regierung

    © AP Photo / Amir Kholousi, ISNA
    Politik
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    Der Iran entwickelt keine Raketen, die für die Beförderung von Massenvernichtungswaffen geeignet wären. Das geht aus der jüngsten Erklärung der Regierung in Teheran hervor. „Die USA und ihre Verbündeten dürfen dem Land sein Recht auf die Selbstverteidigung nicht absprechen“, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Papier.

    „Die USA und ihre Verbündeten könnten legitime Verteidigungsmittel des Irans nicht mit Sanktionen belegen. Das betrifft auch unsere Verteidigung mit Raketen, die ausschließlich für die Beförderung konventioneller Sprengladungen angesichts bitterer Erfahrungen des uns aufgezwungenen Krieges (gegen den Irak – Anm. d. Red.) entwickelt wurden.

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    Die derartige Position (der USA) sei ein „krasser Verstoß“ gegen Prinzipien des Völkerrechts, darunter auch gegen das Recht auf die Selbstverteidigung, erklärt das iranische Kabinett unter Berufung auf Artikel 51 der UN-Charta.

    Die iranische Regierung bezeichnet die Präsenz ihrer Truppen im Irak und in Syrien als legitim, denn „ausgerechnet die Unterstützung Bagdads und Damaskus‘ durch Teheran erwies sich als effektiv im Kampf gegen den Extremismus“, heißt es in der Erklärung.

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    Tags:
    Sanktionen, Verteidigung, Massenvernichtungswaffen, UN-Charta, Raketen, Syrien, Irak, Iran, USA
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