13:28 22 September 2018
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    Israelische Soldaten (Symbolbild)

    Was machte Israel in Syrien zunichte? Armee nennt getroffene Ziele

    © REUTERS / Baz Ratner
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    Die israelischen Luftstreitkräfte haben bei ihrer Attacke auf iranische Stellungen auf dem Territorium Syriens nicht nur ein Kurzstrecken-Flugabwehrraketen-System des Typs „Panzir-S“ vernichtet. Der Pressedienst Israels nannte nun alle getroffenen Ziele.

    Laut russischen Medien wurden neben dem Kurzstrecken-Flugabwehrraketen-System des Typs „Panzir-S“ auch die Raketenabwehrkomplexe vom Typ „Buk-M1-2“, S-200 und S-75 angegriffen. Auf der offiziellen Webseite der israelischen Verteidigungsstreitkräfte werden diese Komplexe mit ihren Nato-Bezeichnungen SA-17, SA-5 und SA-2 angegeben.

    Der Militärexperte Konstantin Makienko äußerte gegenüber der russischen Zeitung „Wsgljad“, der syrische Komplex „Panzir-S1“ habe die israelische Rakete Spike nicht abwehren können, weil er für den Schutz vor solchen Raketen nicht geeignet sei. Er schloss dabei nicht aus, dass hier auch ein menschlicher Faktor mitgespielt haben könnte.

    Israel hatte in der Nacht auf Donnerstag Dutzende Objekte der iranischen Quds-Brigaden auf dem syrischen Territorium attackiert. Laut Angaben von Damaskus sind dabei drei Personen ums Leben gekommen und zwei weitere verletzt worden.

    Das russische Verteidigungsministerium informierte darüber, dass Israel in der Nacht auf Donnerstag ungefähr 70 Raketen auf das syrische Territorium abgefeuert hatte. Laut Israel sei das eine Antwort auf den Beschuss israelischer Positionen in der Region der Golanhöhen durch iranische Einheiten gewesen. Mehr als die Hälfte der Flugkörper wurde abgefangen.

    Zuvor hatte eine Quelle von Sputnik im russischen Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass Russland in den zurückliegenden Jahren bis zu 40 Kurzstrecken-Flugabwehrraketen-Systeme vom Typ „Panzir-S1“ an Syrien geliefert hätte.

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    Tags:
    Angriff, Raketen, Panzir-S1, Buk-M1, Israel, Syrien, Russland