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    Russischer Außenminister Sergej Lawrow (Archivbild)

    US-Politik führt palästinensisch-israelische Regulierung in Sackgasse – Lawrow

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    Die Jerusalem-Entscheidung des US-Präsidenten hat laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow die Regulierung des israelisch-palästinensischen Konfliktes in eine Sackgasse geführt.

    „Wir sind zutiefst besorgt über den Zustand der palästinensisch-israelischen Regulierung, es ist eine Sackgasse, die immer tiefer wird — besonders unter Berücksichtigung der bekannten US-Entscheidungen über Jerusalem”, sagte Lawrow bei einem Treffen mit dem UN-Gesandten für den Friedensprozess im Nahen Osten, Nikolai Mladenow.

    Israelische Soldaten (Archivbild)
    © Sputnik / Issam Al-Rimawi
    Die US-Versuche, die Kräftekonstellation  auf der geopolitischen Landkarte im Nahen Osten zu ändern, sind dem Außenminister zufolge beunruhigend für Moskau. Ziel dieser Aktionen sei es, das Palästinenser-Problem in den Hintergrund zu drängen.

    US-Präsident Donald Trump verkündete am 6. Dezember die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt von Israel. Er kündigte zudem die Verlegung der Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem an. Dieser Schritt löste international Massenproteste aus.

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    Am 14. Mai, dem 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels, wird die US-Botschaft in Jerusalem offiziell eröffnet.

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    Treffen, Sackgasse, Regulierung, Donald Trump, Sergej Lawrow, Russland, USA, Palästina, Israel
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