22:35 05 Juni 2020
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    Ein außenpolitischer Richtungswechsel nach der Regierungskrise in Armenien ist laut dem neuen armenischen Ministerpräsidenten, Nikol Paschinjan, ausgeschlossen.

    „Die strategische Ausrichtung der armenischen Außenpolitik bleibt nach dem Regierungswechsel de facto unverändert  und wird sich auch nicht ändern”, sagte Paschinjan am Freitag  gegenüber dem russischen TV-Sender „Rossija 24“.

    Der armenische Ministerpräsident zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Beziehungen zwischen Jerewan und Moskau in Zukunft zum Besseren ändern würden.

    „Ich bin mir fast sicher. Ich verstehe, dass es in Moskau Befürchtungen gibt und ich hoffe, dass sie nach unseren Gesprächen und  nach unseren Treffen verschwinden werden“, betonte der Politiker.

    Am 14. Mai reist Paschinjan nach Sotschi, um sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen, wie  Kremlberater Juri Uschakow am Donnerstag mitteilte.

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    Tags:
    Beziehungen, Gespräche, Treffen, Außenpolitik, Juri Uschakow, Wladimir Putin, Nikol Paschinjan, Russland, Moskau, Armenien, Jerewan