15:17 04 April 2020
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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat den Vereinten Nationen vorgeworfen, dass keines der muslimischen Länder derzeit einen Sitz im Sicherheitsrat hat.

    „Wir fordern Gerechtigkeit. Die Gewährleistung der globalen Gerechtigkeit stand im Mittelpunkt der Initiative zur Schaffung der Organisation der Vereinten Nationen. Wir fordern Gerechtigkeit“, zitiert die türkische Nachrichtenagentur Agentur Anadolu Erdoğan.

    Jeder der 196 Staaten soll laut Erdoğan das Recht haben, die UN-Vertretung im Sicherheitsrat zu beanspruchen.

    Der türkische Staatschef betonte weiter, dass es fair wäre, wenn alle 20 im UN-Sicherheitsrat vertretenen Staaten neu gewählt werden könnten. Außerdem könnten die Wahlen zum UN-Sicherheitsrat in zwei Etappen ablaufen: Zuerst sollten zehn Staaten und dann der Rest abgelöst werden, fügte er hinzu.

    Erdoğan hatte zuvor erklärt, dass eine Uno-Reform unvermeidbar sei.

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    Sitze, Recht, Muslime, Uno-Sicherheitsrat, UN, Recep Tayyip Erdogan, Türkei