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    ARD-„Doping-Experte“ Hajo Seppelt (Archivbild)

    Einreiseverbot für Seppelt: CDU-Außenpolitiker fordert von Russland Revidierung

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    Politik
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    Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen, hat Russland aufgerufen, das Einreiseverbot für den ARD- „Doping-Experten“ Hajo Seppelt zu revidieren, berichtet am Sonntag „Der Tagesspiegel“.

    „Russland sollte die Verweigerung des Visums für Herrn Seppelt korrigieren“, zitiert „Der Tagesspiegel“ den CDU-Politiker. „Sonst entsteht der begründete Verdacht, dass Russland entweder etwas zu verbergen oder ein Problem mit Transparenz und FairPlay im Sport hat oder beides“.

    Am Freitag hatte der deutsche Sender ARD berichtet, Russland hätte das Visum von Seppelt für ungültig erklärt, das er für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 beantragt hätte.

    Mit seinen Dokumentationen über Doping im russischen Sport hatte Seppelt zur Einleitung der Ermittlungen der Welt-Antidoping-Agentur zu dem angeblichen staatlichen Dopingsystem in Russland beigetragen. Dabei stützte sich die WADA auf die Aussagen ihres russischen Informanten Grigori Rodtschenkow, der später seine Vorwürfe gegen russische Athleten teilweise zurücknahm.

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    Tags:
    Beschluss, revidieren, Visa, Verweigerung, Einreiseverbot, Bundestag, Norbert Röttgen, Hajo Seppelt, Deutschland, Russland
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