13:37 25 September 2018
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    Stadt Jalta auf der Krim

    Darum kann die Krim nicht zur Ukraine gehören – ukrainischer Journalist

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    Politik
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    Der Chefredakteur der ukrainischen Online-Zeitung „Tajmer“ Juri Tkatschow hat die Möglichkeiten von Kiew eingeschätzt, die Krim finanziell zu unterstützen, und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Ukrainer die Krim nicht als ihre Halbinsel bezeichnen können.

    Der Journalist schrieb auf seiner Facebook-Seite, Russland werde bis 2020 für die Entwicklung der Infrastruktur der Halbinsel 25 Milliarden Dollar bereitstellen (laut Verordnung der russischen Regierung wurde für die Umsetzung des föderalen Entwicklungsprogramms für die Krim und Sewastopol bis 2020 825 Milliarden Rubel, oder etwa elf Milliarden Euro, bereitgestellt – Anm. d. Red). Der Entwicklungshaushalt der Krim habe 2013 nur neun Millionen Dollar betragen.

    „Wenn Politiker aus der Ukraine behaupten, dass die Krim zu ihnen gehört, fragen Sie: Haben sie Geld für die Krim?“, schrieb Tkatschow via Facebook.

    Er äußerte außerdem die Annahme, die Ukraine werde kein Geld haben, um ihre eigene Infrastruktur „in Ordnung zu bringen“. Dafür müsse Kiew im Laufe von zehn Jahren jedes Jahr zehn Milliarden Dollar in die Infrastruktur investieren.  „Dieses Geld wird uns niemand geben“, so der Journalist.

    Die Krim war im März 2014 – nach mehr als 20 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Die Volksabstimmung war von den örtlichen Behörden nach dem Februar-Umsturz in Kiew organisiert worden. Kiew betrachtet die Krim als „zeitweise okkupiertes Territorium“. Moskau hat allerdings schon mehrmals unterstrichen, dass der Beitritt der Halbinsel zu Russland nicht gegen das Völkerrecht und die UN-Charta verstoße.

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    Tags:
    Journalist, Bereitstellung, Geld, Finanzierung, Entwicklung, Ukraine, Russland, Krim