00:27 19 Juli 2018
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    Eine russische Radaranlage des Typs Nebo-M

    Wie russische Radaranlagen US-Kampfjets Vorteil entzogen

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    Politik
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    Russische Radanlagen haben US-Kampfjets F-22A die Trümpfe aus der Hand genommen, indem sie die US-Maschinen, die sich am 11. Mai den russischen Raketenträgern Tu-95MS bei ihrem planmäßigen Flug über den neutralen Gewässern angenähert hatten, im Voraus geortet hatten. Das schreibt die Zeitung der russischen Streitkräfte „Krasnaja Swesda“ am Montag.

    Wie der Befehlshaber der russischen Fernfliegerkräfte, Generalleutnant Sergej Kobylasch, gegenüber dem Blatt sagte, haben die Gefechtsbesatzungen der russischen bodengestützten Radaranlagen nach der Ortung der Jagdflugzeuge eines fremden Staates die Piloten der russischen Maschinen im Voraus darüber benachrichtigt.      

    „Und erst danach wurde, wie die Piloten sagen, der visuelle Kontakt hergestellt“, zitiert das Blatt den General.

    Zuvor hatte der Flugkapitän, Oberstleutnant Alexander Manjagin, gesagt, dass die Piloten von zwei US-Kampfjets F-22A korrekt gewesen seien.

    Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, hatte seinerseits bestätigt, dass strategische Raketenträger Tu-95MS und die Langstrecken-U-Boot-Jäger Tu-142 am 11. Mai einen planmäßigen Flug über den neutralen Gewässern des Arktischen Ozeans, des Ochotskischen Meers und des Beringmeers erfolgreich durchgeführt hätten.

     

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    Tags:
    Radaranlagen, Langstreckenbomber Tu-95MS, F-22A, Verteidigungsministerium, Krasnaja Swesda, Igor Konaschenkow, Sergej Kobylasch, Alexander Manjagin, USA, Russland
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