04:00 21 Juli 2018
SNA Radio
    Russlands Präsident Wladimir Putin, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel (Archivbild)

    Darum will Putin Sanktionsfrage mit Merkel und Macron nicht anschneiden

    © Sputnik / Elena Glushakova
    Politik
    Zum Kurzlink
    0 842

    Russlands Präsident Wladimir Putin will laut seinem Sprecher Dmitri Peskow bei den bevorstehenden Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel das Thema Sanktionen nicht anschneiden.

    „Unser Präsident hat bereits mehrmals gesagt: Die Frage in Bezug auf die Sanktionen ist nicht unsere Frage und keine Frage unserer Tagesordnung. Die russische Seite hat diese Frage nicht zur Sprache gebracht und hat auch nicht vor, dies zu tun, zumal wir die Einschränkungen vom Standpunkt des Völkerrechtes aus für illegitim halten“, sagte Peskow am Dienstag vor Journalisten.

    Wie er weiter ausführte, hatte nicht Russland die Sanktionen verhängt bzw. initiiert, weshalb es diese Debatte auch nicht initiieren müsse.

    „Zugleich warten wir natürlich mit Ungeduld und bereiten uns auf die bevorstehenden Verhandlungen vor – sowohl auf die russisch-deutschen als auch die russisch-französischen. Das sind sehr wichtige Gespräche mit unseren Partnern in Europa“, so Peskow.

    Zuvor hatte Putins Berater Juri Uschakow mitgeteilt, Putin und Macron sollen sich am 24. und 25. Mai im Rahmen des Petersburger Wirtschaftsforums treffen.

    Ferner hatte Uschakow gesagt, Merkel werde am 18. Mai zu einem Besuch in Sotschi erwartet und dort mit Putin den iranischen Atom-Deal, die Regelung des Syrien-Konfliktes und die Ukraine-Krise besprechen.

     

    Zum Thema:

    „Abrechnung für Fiasko“: Russisches Außenamt nennt Grund neuer US-Sanktionen
    „Washington schießt sich ins eigene Knie“ – Experte über Alu-Sanktionen
    London beklagt: EU knebelt Verschärfung von Russland-Sanktionen
    Tags:
    Agenda, Sanktionen, Petersburger internationales Wirtschaftsforum, Juri Uschakow, Dmitri Peskow, Emmanuel Macron, Angela Merkel, Wladimir Putin, Ukraine, Deutschland, Frankreich, Russland