16:33 22 September 2018
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    Russische Kriegsmarine feuert einen Kalibr-Marschflugkörper ab

    Putin lässt Kalibr-Raketen im Mittelmeer stationieren

    © Foto : Ministry of defence of the Russian Federation
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    Schiffe der russischen Kriegsmarine mit den neuen weitreichenden Marschflugkörpern vom Typ Kalibr an Bord werden ab diesem Jahr ständig im Mittelmeer präsent sein. Dies kündigte der russische Staatschef Wladimir Putin am Mittwoch an. Grund dafür sei die anhaltende Terror-Gefahr in Syrien.

    „Angesichts der anhaltenden Gefahr terroristischer Attacken in Syrien werden unsere Schiffe mit Marschflugkörpern Kalibr ständig im Mittelmeer Wache haben“, sagte Putin am Mittwoch in einer militärischen Besprechung in Sotschi.

    Kalibr wurde bereits in den 1980er-Jahren in der Sowjetunion entwickelt. Lange Zeit galten 300 Kilometer als maximale Reichweite der Marschflugkörper, bevor sie Ende 2015 erstmals in einem Gefecht eingesetzt wurden. Mit 26 Kalibr-Marschflugkörpern bekämpften damals Schiffe vom Kaspischen Meer aus elf Ziele der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS)* in Syrien, die in einer Entfernung von 1.500 Kilometern lagen.

    Ein Schiffsverband der russischen Marine befindet sich derzeit ständig im östlichen Mittelmeer und unterstützt das seit September 2015 in Syrien stationierte russische Militärkontingent, das auf Bitte des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad gegen den IS und andere Terrormilizen kämpft.

    * Die Terrormiliz IS ist in Russland verboten.

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    Marschflugkörper Kalibr-NK, Wladimir Putin, Mittelmeer, Russland