01:20 18 Juli 2018
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    OPCW-Hauptquartier in Den Haag (Archivbild)

    Washington will OPCW als Macht-Instrument nutzen – Russlands Verteidigungsministerium

    © AP Photo / Peter Dejong
    Politik
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    Washington will die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) für eigene Zwecke in Syrien nutzen, teilte das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag mit.

    „Das ultimative Ziel (…) Washingtons ist es, diese Organisation zu einem Instrument des politischen Drucks auf Syrien zu machen, das den Vereinigten Staaten zur Verfügung  stehen würde“, hieß es.

    Das Verteidigungsministerium erklärte zudem, dass der am 15. Mai veröffentlichte OPCW-Bericht zum mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen im April in Duma, „zutiefst besorgniserregend” sei.

    „In diesem Bericht stellt sich heraus, dass… die Experten den Ort des angeblichen Chemieangriffs nicht besuchen konnten und in der Tat nicht da waren, weil die Provinz Idlib inzwischen von Terroristen kontrolliert wird“, hieß es.

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    Nach OPCW-Angaben scheine es so, dass es einfach keine überzeugenden Beweise für Damaskus' Beteiligung am Chemiewaffen-Angriff gebe, der als Vorwand für einen Raketenangriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs gedient habe, so die Behörde.

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    Tags:
    Bericht, C-Waffen, Chemieangriff, OPCW, Verteidigungsministerium Russlands, Syrien, Idlib, Duma, USA, Washington
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