19:54 19 Juni 2018
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow (Archiv)

    Ausstieg aus Iran-Deal: Bereiten die USA nun einen Angriff vor?

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    Politik
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    Hoffentlich bedeutet die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, aus dem Iranabkommen auszusteigen, nicht, dass die USA den Iran angreifen oder dort die Regierung wechseln wollen. Das äußerte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag gegenüber der argentinischen Zeitung „Clarin“.

    Lawrow zufolge ist es derzeit schwer, die Entwicklung der Ereignisse vorherzusagen.

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    „Man hofft, dass der US-Ausstieg aus dem Abkommen nicht mit Plänen verbunden ist, Teheran anzugreifen oder dort die Macht zu wechseln. Es ist jedoch bereits offensichtlich, dass die getroffene Entscheidung die globale und regionale Sicherheit und Stabilität wesentlich schädigt“.

    Moskau sei über den US-Ausstieg aus dem Iran-Deal und die erneute Inkraftsetzung von Anti-Iran-Sanktionen enttäuscht. Das sei eine ernste Verletzung sowohl des Iran-Abkommens als auch der Resolution des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahre 2015, mit der der Vertrag gebilligt wurde.

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    „Wiederum handelt Washington entgegen der Meinung der meisten Staaten der Welt ausschließlich in seinen eigenen gewinnsüchtigen Interessen, und verletzt dabei grob die Normen des internationalen Rechts“, so der Minister.

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump offiziell bekannt gegeben, dass die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran aussteigen und alle Sanktionen wieder in Kraft setzen würden, die infolge des Atom-Deals aufgehoben worden seien.

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    Tags:
    Politiker, US-Sanktionen, Deal, Vertrag, Abkommen, Iranisches Atomabkommen, Außenministerium, UN, Donald Trump, Sergej Lawrow, Russland, Iran, USA
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