11:03 20 September 2018
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    Nach Grenz-Zwischenfall: Jerewan und Baku liefern sich diplomatischen Schlagabtausch

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    Politik
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    Jerewan hat Baku gewarnt, dass die Aufnahme der Ingenieursarbeiten im Grenzgebiet zu tödlichen Zusammenstößen führen kann, wie der Sprecher des armenischen Verteidigungsministeriums, Artsrun Howhannisjan, erklärte.

    „Die Streitkräfte Aserbaidschans haben Ingenieursarbeiten zur Verbesserung ihrer Positionen an einigen Abschnitten der Staatsgrenze zwischen Armenien und Aserbaidschan begonnen. Die armenischen Streitkräfte haben davor gewarnt, dass die Aufnahme von Ingenieursarbeiten sowie andere provokative Aktionen zu Schusswechseln und somit zu Opfern führen“, schrieb Howhannisjan auf seiner Facebook-Seite.

    Er betonte zudem, die armenische Armee habe Aserbaidschan gegen „eine unangemessene Zuspitzung der Lage“ ermahnt und gewarnt, dass „kein destabilisierender Schritt unbeantwortet bleiben werde“.

    Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium berichtete am Sonntag von einem getöteten Soldaten am Abschnitt Nachitschewan der Staatsgrenze zu Armenien. Baku geht davon aus, dass der Vorfall auf armenische Ministerbesuche nahe der Konfrontationslinie zurückzuführen ist.

    Aserbaidschans Außenministerium erklärte danach, dass  Jerewans angebliches Engagement für eine friedliche Lösung des Karabach-Konflikts nur „Tarnung einer aggressiven Politik“ sei.

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    Tags:
    Ministerbesuch, Opfer, Zusammenstöße, Grenzgebiet, armenische Armee, Jerewan, Baku, Berg-Karabach, Aserbaidschan, Armenien