10:22 20 September 2018
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    Clinton zeigt sich in Russen-Mütze: „Wenn Du nicht siegen kannst, schließ dich an“

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    Die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat während ihrer Rede vor Studenten der Yale University eine Pelzmütze aufgesetzt. Wie die Zeitung „The Hill“ am Sonntag berichtete, soll diese Geste ein Hinweis auf die laufenden Ermittlungen zur angeblichen russischen Einmischungen in die US-Präsidentschaftswahlen 2016 gewesen sein.

    „Die russische Pelzmütze“, sagte Clinton und zeigte dabei  den lachenden Studenten eine „Uschanka“.

    „Wenn Sie sie nicht besiegen können, schließen Sie sich ihnen an."

    Clinton habe laut der Zeitung eine Rede bei der Absolventenfeier gehalten, bei der es in Yale eine Tradition sei, ungewöhnliche Kopfbedeckungen zu tragen.

    Wie die Zeitung ferner schreibt, hat die Politikerin ebenso zugegeben, dass sie ihre Niederlage bei der  Präsidentschaftswahl 2016 immer noch analysiere:

    „Ich bedauere immer noch die Fehler, die ich gemacht habe. Allerdings denke ich doch, dass das Verständnis dessen, was bei diesen seltsamen und wilden Wahlen passiert war, uns helfen wird, unsere Demokratie in Zukunft zu schützen“, zitiert „The Hill“ Clinton.

    Darüber hinaus  soll sie betont haben, dass der Kampf gegen die freie Presse und die Delegitimierung von Wahlen in den USA die nationale Einheit der amerikanischen Gesellschaft untergraben würden.

    In den USA laufen noch immer Ermittlungen zu der angeblichen Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf. Zuvor hatte der Sonderermittler Robert Mueller Anklage gegen 13 russische Bürger und Unternehmen erhoben. Ihnen wird die Einmischung in die US-Wahl zur Last gelegt.

    Dabei wurden keinerlei Beweise für diese Vorwürfe erbracht.

    Moskau hat Anschuldigungen dieser Art wiederholt zurückgewiesen. Wie der russische Präsident Wladimir Putin sagte, sollten die US-Behörden Moskau konkrete Dokumente mit Beweisen für die „Einmischung“ vorlegen, anstatt im Kongress zu „schreien“.

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    Tags:
    Rede, Einmischung, Universität, Ermittlungen, US-Präsidentschaftswahl 2016, Hillary Clinton, USA