16:39 16 Dezember 2018
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    Fall Skripal: der angebliche Vergiftungsort in Salisbury von der Polizei abgesperrt

    „Töten im Ausland“ - Sacharowa: Briten geben eigene Verbrechen gern für fremde aus

    © AP Photo / Matt Dunham
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    Das russische Außenministerium hat laut dessen amtlicher Sprecherin Maria Sacharowa in Sachen Skripal genug Beweise dafür vorgebracht, dass britische und nicht russische Geheimdienste Meister in Sonderoperationen sind. Das sagte Sacharowa im russischen Fernsehen.

    Laut der Sprecherin hat Russland unter anderem die von Großbritannien dargelegte These widerlegt, wonach es zur russischen Kultur gehöre, Menschen im Ausland zu töten und überhaupt Operationen dieser Art durchzuführen.

    Es gebe genug „historisches Material, das zeige, dass es eher die britischen Geheimdienste seien, die Menschen im Ausland umbringen, sagte Sacharowa. Dabei seien die britischen Geheimdienste „schon immer Meister in Versuchen, größtenteils erfolgreichen, gewesen, ihre eigenen Verbrechen als fremde auszugeben“.

    Die Beziehungen zwischen Russland und Großbritannien hatten sich vor dem Hintergrund des Zwischenfalls in Salisbury drastisch verschärft, wo der ehemalige Agent der britischen Geheimdienste und Ex-Oberst des russischen Militärnachrichtendienstes GRU Sergej Skripal und seine Tochter Julia vergiftet worden sein sollen. London behauptet, der russische Staat sei in die Vergiftungsaffäre mit Nervengas A234 verwickelt. Moskau hat diese Beschuldigung kategorisch zurückgewiesen.

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    Tags:
    Nervengas, Geheimdienste, Verbrechen, Sergej Skripal, Maria Sacharowa, Großbritannien, Russland