12:19 26 September 2018
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    Erbeutete Munition der Daesh-Kämpfer in Syrien (Archivbild)

    Wieder Nato-Waffen in Syrien entdeckt - VIDEO

    © Sputnik / Verteidigungsministerium Russlands
    Politik
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    Russische Soldaten haben in den befreiten östlichen Gebieten der Provinz Homs nach eigenen Angaben Depots mit Waffen aus der Produktion von Nato-Mitgliedsstaaten entdeckt.

    „Wir befinden uns in der Ortschaft al-Zaafaran der Provinz Homs an einer Kontroll- und Beobachtungsstelle der Terrormiliz Nusra-Front (in Russland verboten – Anm. d. Red.)“, sagte der Sprecher des russischen Versöhnungszentrums in Syrien, Oberst Andrej Nekipelow im Fernsehen. 

    „Sie können hier eine große Menge an Gasmasken, Waffen aus ausländischer Produktion, insbesondere Panzerfäuste Tow-2 sehen.“

    Die Tow-2 (engl. Abkürzung für Tube-launched Optically-tracked Wire-guided) ist eine amerikanische Panzerfaust, die sich seit dem 1970er Jahren in der Bewaffnung der US-Armee befindet und seitdem mehrmals modernisiert wurde.

    Es ist eine der weltweit am meisten verbreiteten Panzerabwehrwaffen.

    In den befreiten Territorien stoßen die Militärs nach eigenen Informationen immer wieder auf illegale Werkstätten der Kämpfer zur Produktion von Sprengsätzen, auf unterirdische Tunnel, in denen sich medizinische Ausrüstung für die Versorgung von Verletzten, aber auch Zellen für Geiseln befinden. Minenräumkräfte setzen die Säuberung der Ortschaften von Sprengkörpern fort.

    Im vergangenen Monat hatte die syrische Armee in der Stadt Dumeir nordöstlich von Damaskus bei der Terrorgruppierung „Dschaisch al-Islam“ etwa 10.000 Waffen beschlagnahmt, von denen ein Großteil in Nato-Ländern hergestellt worden sein soll. Die Regierungstruppen waren zuvor in Ost-Ghuta auf Chlor und Nebelkörper aus deutscher und britischer Produktion gestoßen.

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    Tags:
    NATO, Syrien, Russland