03:55 17 November 2019
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    Passagiere beim Flughafen in Simferopol

    Ukrainischer Ex-Minister gesteht: Krim ist mit Russland besser dran

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    Politik
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    Nach der Wiedervereinigung mit Russland hat sich das Leben auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim deutlich verbessert. Diese Auffassung vertrat der ehemalige ukrainische Verkehrsminister Jewgeni Tscherwonenko am Dienstag in einem Live- Interview mit dem TV-Sender „ZIK“.

    Tscherwonenko zufolge hat der Bau der Brücke über die Straße von Kertsch das Wohlergehen der Krim-Bewohner wesentlich erhöht. Dabei habe Moskau bewusst beträchtliche Mittel in dieses Projekt investiert.

    „Ich glaube Taten, und nicht Emotionen und Schreien: ‚Wir verurteilen die Krim-Brücke, sie wird zusammenstürzen…‘ Ich bin ein Ukrainer und trete für die Interessen der Ukraine ein. Die Logik ist hier aber sehr einfach“, so der Ex-Minister.

    >>Mehr zum Thema: Zentrum für Nuklearmedizin auf der Krim geplant

    Zudem hob Tscherwonenko großangelegte Arbeiten zur Entwicklung der Infrastruktur und der Erhöhung des Lebensniveaus der Bevölkerung hervor, die zurzeit auf der Krim erfolgen würden. Dabei erwähnte er auch die Errichtung eines Wärmekraftwerks und die Erweiterung des Wasserversorgungssystems.

    „Der Flughafen in Simferopol ist fantastisch. Er kann bis zu 200 schwere Flugzeuge pro Tag aufnehmen. Auch die Straßen sind repariert geworden. Das, was sie (Russland – Anm. d. Red.) jetzt tun, sollten wir tun“, unterstrich Tscherwonenko.

    Die Krim war im März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew.

    Die ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an.

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    Tags:
    Bevölkerung, Krim-Brücke, Flughafen, Entwicklung, Investitionen, Krim, Ukraine, Russland