20:35 22 September 2018
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    Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin (Archivfoto)

    „Wache nach Putin-Träumen schweißgebadet auf“: Peskow scherzt über seinen Alltag

    © Sputnik / Wladimir Pesnja
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    Kremlsprecher Dmitri Peskow hat in der von der TV-Anstalt NTV ausgestrahlten Sendung „Meschdunarodnaja Pilorama“ (Internationales Sägewerk) mit Humor über seinen Alltag gesprochen. Unter anderem hat er offenbart, wer an seinem Schnurrbart zupfen kann und wie er mit ungültiger Einlasskarte zur Arbeit geht.

    „Es gibt ein bestimmtes Unbehagen in meinem Leben. Tatsächlich heißt es auf der Einlasskarte, dass diese bis zum 7. Mai gültig ist. Und ich gehe bereits einige Tage mit einer ungültigen Einlasskarte arbeiten. Sie lassen mich aber hinein“, so Peskow.

    Der Kremlsprecher scherzte außerdem, dass er nach den Träumen, in denen Putin vorkomme, schweißgebadet aufwache.

    „Ich sehe ihn im Traum, es ist immer sehr furchteinflößend“, antwortete Peskow auf die Frage, ob er Putin im Traum sehe. „Ich sehe ihn im Traum, und er ist dort immer sehr streng. Es ist wie ein Alkoholdelirium: ‚Mein Gott, ich habe vergessen, etwas zu machen‘. Und du wachst schweißgebadet auf“.

    Der einzige Mensch, der Peskow an seinem Schnurrbart zupfen könne, sei seine Ehefrau, die Eiskunstläuferin und Olympiasiegerin Tatjana Nawka.

    Peskow offenbarte außerdem seine Methode, wie er auf Tagungen nicht einschlaft. „Ich zähle Schäfchen, wenn es nicht gelingt, nicht einzuschlafen“, scherzte der Kremlsprecher.

    Der Scherz von Putin darüber, dass Peskow „manchmal Quatsch redet“, war für den Kremlsprecher nicht beleidigend. Wirklich traurig sei für ihn viel mehr das Ausscheiden der russischen Eishockey-Mannschaft bei der WM gewesen.

    „Es war traurig, als unsere Jungs im Eishockey verloren haben (im Viertelfinale der Eishockey-Weltmeisterschaft 2018 gegen Kanada – Anm. d. Red).

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    Tags:
    Quatsch, Traum, Schnurrbart, Scherz, Humor, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Russland