10:59 16 Dezember 2018
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    Hillary Clinton (r.) mit einer Anhängerin

    Hillary Clinton nennt Traumjob – jetzt hat Zuckerberg Grund zur Sorge

    © AP Photo / Mary Altaffer
    Politik
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    Die Kandidatin der Präsidentschaftswahl 2016 Hillary Clinton hat bei einem Auftritt an der Harvard-Universität ihren Traumjob genannt – und der ist mit der Beherrschung der Informationsströme der ganzen Welt verbunden. Darüber schreibt die US-Zeitung „The Washington Post“.

    Wenn Clinton jetzt Geschäftsführerin irgendeiner Firma werden könnte, welches Unternehmen würde sie wählen? So soll die Frage gelautet haben, die am Freitag an die Politikerin gestellt worden sei.

    Ohne zu zögern soll Clinton Facebook genannt haben.

    Ihre Wahl sei auf die enorme Macht, welche der Social-Media-Riese über den weltweiten Informationsfluss habe, zurückzuführen.

    „Es ist die größte Nachrichtenplattform der Welt. Wir können wirklich brillanten, erfahrenen Journalisten oder Autoren wie David Ignatius (Reporter der Washington Post – Anm. d. Red.) folgen und versuchen, auf dem Laufenden zu bleiben, aber die meisten Menschen in unserem Land erfahren die Neuigkeiten über Facebook, egal ob sie wahr sind oder nicht“, zitiert „The Washington Post“ Clintons Antwort.

    Seit den Wahlen 2016 seien Facebook und andere Technologieunternehmen wie Google und Twitter wegen ihrer Rolle bei der Verbreitung von Fehlinformationen unter heftige Kritik geraten. Dies habe Fragen zu ungehemmter politischer Werbung und Pseudo-Konten auf diesen Plattformen aufgeworfen. Unter anderem sei Facebook der angeblichen Verbreitung „russischer Propaganda“  beschuldigt worden, so die Zeitung weiter.  

    Clinton soll diese Probleme als „unerwartete Folgen des Geschäftsmodells“ bezeichnet und die Hoffnung auf ihre Berichtigung zum Ausdruck gebracht haben. Denn dies sei für die Demokratie „wirklich entscheidend“.

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    Tags:
    Wahleinmischung, US-Wahl, Harvard Universität, Washington Post, Facebook, Mark Zuckerberg, Hillary Clinton, USA