20:34 25 September 2018
SNA Radio
    Besucher des St. Petersburger Wirtschaftsfroums

    Petersburger Wirtschaftsforum mit Blick in die Zukunft – Schweizer Teilnehmer

    © Sputnik / Alexey Kudenko
    Politik
    Zum Kurzlink
    Nikolaj Jolkin
    St. Petersburger Internationales Wirtschaftsforum (SPIEF) 2018 (25)
    5942

    Als eine tolle internationale Plattform hat der Botschaftsrat für Wirtschaft, Finanzen und Wissenschaft Alberto Groff das Wirtschaftsforum in Petersburg bezeichnet, das es ermöglicht, dass sich außer Russland auch Menschen aus der ganzen Welt inklusive der Schweiz über Wirtschaftsfragen und wichtige sozialpolitische Themen austauschen können.

    Das sei eigentlich schon sehr viel, sagte Groff im Sputnik-Interview. „Was ich ganz stark finde, ist alles, was Richtung neue Technologien und Jugend geht, weil das zukunftsträchtige Bereiche sind. Hier werden keine alten Geschichten wieder aufgekocht, sondern kann man sich neue Ideen für die Wirtschaft, Verwaltung und Regierungen aneignen. Diesen Blick in die Zukunft werde ich zurückbehalten.“

    Russland sei eines der prioritären Zusammenarbeitsländer mit der Schweiz im Forschungsbereich, so der Diplomat.

    „Und innerhalb dieser Forschungszusammenarbeit ist gerade der Medizinalbereich oder life sciences etwas breiter gefasst, ein sehr wichtiger Bereich. Wir haben mit der Russischen Föderation eine Reihe von joint calls ins Leben gerufen. Es gibt schon eine recht gut etablierte Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten in der Schweiz, in Genf und Basel, Zusammenarbeit mit Ärzten. Das ist zukunftsträchtig, und wir können das auch noch weiter ausbauen.“

    Schweizer Teilnehmer beim St. Petersburger Wirtschaftsforum: Alberto Groff und Beatrice Lombard-Martin
    © Sputnik / Nikolaj Jolkin
    Schweizer Teilnehmer beim St. Petersburger Wirtschaftsforum: Alberto Groff und Beatrice Lombard-Martin

    Der geschäftsführenden Präsidentin des Swiss Russian Forums Beatrice Lombard-Martin hat es imponiert, wie offen und selbstkritisch Russland sei.

    „Dies zeigten unter anderem die Diskussionsrunde mit Christine Lagard und der neue Chef des russischen Rechnungshofes, Alexej Kudrin. Keine Überheblichkeit, sondern den Wunsch gemeinsam den Dialog zu gehen, eine wirkliche Brücke zwischen West und Ost zu bilden.“

    Schon zum 5. Mal führt das Swiss Russian Forum eine Ausschreibung für den Suworow-Preis durch, zu dem immer mehr Projekte eingereicht werden.

    „Wir haben entschieden, dass wir dem Thema Blockchain Beachtung schenken. Möglicherweise wird es da mal eine Ablösung von Blockchain in der Zukunft geben, deshalb haben wir bei dem diesjährigen Suworow-Preis dieses Thema gewählt. Er wird erstmals Ende Oktober und nicht im Dezember stattfinden, wie es immer der Fall war, damit wir auch mehr Leute anziehen können, die sich dafür interessieren.“

    Lombard-Martin bedauerte, dass die europäisch-russische Zusammenarbeit seit drei Jahren blockiert wurde.

    „Die Schweiz hatte große Bemühungen im Rahmen des EUREKA-Projektes der EU gemacht, um dieses Innovationsprojekt aufzugleisen. Jetzt sind wir wieder mit Russland zusammen und können das Projekt dieses Jahr mit der Unterstützung der Regierung der Schweiz weiterführen.“

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    St. Petersburger Internationales Wirtschaftsforum (SPIEF) 2018 (25)

    Zum Thema:

    IS bekennt sich zu Terroranschlag in St. Petersburger Supermarkt
    Keine Annäherung oder doch? – „Welt“ zu Petersburger Dialog
    Berlin - Petersburger Dialog auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit?
    Deutsch-Russischer Petersburger Dialog in Berlin eröffnet – Neuanfang oder Tribunal?
    Macron kommt zum Petersburger Wirtschaftsforum – Medien
    Tags:
    Swiss-Russian-Forum, Wirtschaftsforum, Blockchain, Innovationsprojekte, Suworow-Preis, St. Petersburger Internationales wirtschaftsforum 2018, St. Petersburg, Russland, Schweiz