14:58 04 Dezember 2020
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    Die Bundeswehr-Soldaten können wegen des Mangels an Schutzwesten nicht mehr vollständig an der Standardwaffe G36 ausgebildet werden, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

    Laut einer Entscheidung der Bundeswehr müssen Soldaten bei Schießübungen auf eine Entfernung von weniger als 50 Metern eine Schutzweste tragen.

    Nach Angaben der Zeitung verfügt die Bundeswehr jedoch nur über wenige solcher Westen. Sie befinden sich in den Einsatzgebieten oder wurden wegen des abgelaufenen Haltbarkeitsdatums eingezogen.

    Anfang 2018 sperrte die Bundeswehr deswegen aus Sicherheitsgründen alle 180 Schießanlagen des Typs A für Übungen auf Entfernungen von weniger als 50 Metern.

    Der Mangel an Schutzwesten führe dazu, dass Soldaten die Grundausbildung ohne das erforderliche Schießtraining absolvieren müssen, so die Zeitung.

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    Tags:
    Schutzweste, Mangel, Soldaten, Ausbildung, Schießübung, G36, Bundeswehr, Deutschland