00:35 24 Oktober 2020
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    Der russische Militärexperte und Oberst a.D. Wiktor Litowkin kommentierte die Erklärung des ehemaligen Vizeverteidigungsministers der Ukraine, Igor Kabanenko, der Russland vorgeworfen hat, mit russischen Militärmanövern im Asowschen Meer eine „hybride Bedrohung einer Invasion“ zu schaffen.

    „Das Wort ´hybrid´ ist derzeit gängig. Es ist eine Zusammensetzung aus politischen, wirtschaftlichen, propagandistischen und militärischen Methoden. Welche Methoden wenden wir gegen die Ukraine an? Keine. Es gibt einen Bürgerkrieg in der Ukraine – einen Krieg des Kiewer Regimes gegen das eigene Volk, dadurch sind alle ihre Erklärungen und Handlungen zu deuten. Lassen wir ihn sprechen, er löst lokale Aufgaben. Das Asowsche Meer ist leider klein und wir führen dort unsere Militärübungen durch. Wir verteidigen unsere nationalen und wirtschaftlichen Interessen gemäß dem Völkerrecht, wir verletzen es nicht", so der Experte. 

    "Es gibt eine Trennungslinie, wir sind in unserer Zone“, sagte Litowkin.         

    Zuvor hatte Kabanenko erklärt, die Ukraine solle an ihrer asowschen Küste patrouillieren, um „der russischen Bedrohung“ entgegenzuwirken.

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    Tags:
    Trennungslinie, Völkerrecht, Erklärungen, Bürgerkrieg, Militärmanöver, Bedrohung, Viktor Litowkin, Asowsches Meer, Ukraine, Russland