00:38 21 Juni 2018
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    Israelische Soldaten auf den Golanhöhen (Archivbild)

    Netanjahu kommentiert Medienberichte über Assads Truppen an Israels Grenze

    © AFP 2018 / Jalaa Marey
    Politik
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    Israel hält die militärische Präsenz des Irans auf syrischem Territorium für inakzeptabel. Der Abzug iranischer Kräfte von der Grenzlinie zu Syrien, über den der israelische TV-Kanal 2 zuvor berichtet hatte, reicht laut Regierungschef Benjamin Netanjahu nicht aus.

    „Ich möchte betonen, dass wir gegen die iranische Militärpräsenz in ganz Syrien agieren; wir werden uns mit dem Abzug der Iraner nur aus dem südlichen Teil des Landes nicht zufriedengeben“, sagte Netanjahu. 

    „Die Langstreckenraketen, die der Iran in Syrien stationiert, werden uns auch außerhalb einer Zone von einigen Kilometern vor der Grenze gefährden. Deswegen muss der Iran Syrien verlassen“, betonte der Politiker.

    Der Kanal 2 t hatte früher mit Berufung auf einen hochrangigen israelischen Beamten von der Zustimmung Israels berichtet, syrische Regierungstruppen an seiner nördlichen Grenze zuzulassen. 

    Das Gebiet an der israelisch-syrischen Demarkationslinie gehört zu der Deeskalationszone, die 2017 im Einklang mit einer Vereinbarung zwischen Russland, den USA und Jordanien geschaffen wurde. Am Montag hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, dass an der südlichen Grenze Syriens ausschließlich syrische Regierungskräfte präsent sein sollen

     

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    Tags:
    Abzug, Militärpräsenz, Truppen, Raketen, Benjamin Netanjahu, Baschar al-Assad, Israel, Iran, Syrien