21:19 25 September 2018
SNA Radio
    Krim-Brücke

    Parlamentarier widerlegt Kiews Erklärungen über Probleme der Krim-Brücke

    © Sputnik / Alexej Malgawko
    Politik
    Zum Kurzlink
    51202

    Die jüngsten Erklärungen Kiews über irgendwelche Probleme der Krim-Brücke zeugen von einer „totalen Agonie“ der ukrainischen Machthaber. Das erklärte Wladislaw Ganschara, Abgeordneter des Staatsrates der Republik Krim, am Dienstag in der Hauptstadt Simferopol.

    Kiew sei darüber verärgert, dass die Brücke über die Meerenge von Kertsch fertiggebaut worden sei. „Die Krim-Brücke ist zu einem Symbol unseres Landes geworden… Sie löst eine Vielzahl logistischer Probleme und verleiht der Wirtschaft der Halbinsel zusätzliche Impulse.“

    >>Mehr zum Thema: Ukrainischer Ex-Minister gesteht: Krim ist mit Russland besser dran

    Ganschara zufolge reicht die Palette der Reaktion auf den erfolgreichen Abschluss der Bauarbeiten von der Absicht, die Brücke zu zerstören, bis hin zu Äußerungen, dass die Krim-Brücke zur Ukraine gehört. Der Parlamentarier empfahl der ukrainischen Führung, keine dummen Erklärungen abzugeben, sondern sich lieber Problemen auf dem eigenen Territorium anzunehmen.

    Zuvor hatte der sogenannte bevollmächtigte Vertreter des ukrainischen Präsidenten auf der Krim, Boris Babin, von „zahlreichen Problemen“ und „unumkehrbaren Folgen“ gesprochen, die aus dem Betrieb der Krim-Brücke resultieren würden. „Probleme gibt es bereits. So wirkt sich die Brücke negativ auf die Handelsschifffahrt aus“, sagte Babin.

    Die 19 Kilometer lange Krim-Brücke, die die Halbinseln Krim und Taman verbindet, war am 16. Mai für den Autoverkehr freigegeben worden — um ein halbes Jahr früher als geplant. Es handelt sich um die längste Brücke in Russland und ganz Europa.

    >>Mehr zum Thema: Wegen Geschäften auf der Krim: Kiew fordert Sanktionen gegen europäische Firmen

    Nach der Inbetriebnahme drohte der Abgeordnete der Werchowna Rada Igor Mossijtschuk mit der Zerstörung der Brücke, die er als „feindliche Infrastruktur“ bezeichnete. Er hätte das ohne weiteres getan, wäre er Verteidigungsminister gewesen. Der russische Föderationsrat bezeichnete Mossijtschuks Äußerungen als „Hysterie vor dem Hintergrund der Erfolge Russlands“.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Krim-Streit: Kiew meldet nun auch Kontrollverlust über Grenzgebiete
    So bewacht Russland Krim-Brücke: Grenzschutz zeigt neue Wachschiffe – VIDEO
    Ukrainische Sabotageagenten gefährden nach wie vor Halbinsel Krim – FSB
    Tags:
    Krim-Brücke, Autoverkehr, Probleme, Europa, Russland, Ukraine