18:09 21 Juni 2018
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    OSZE-Mission im Donbass (Symbol)

    OSZE-Beobachter in Gefahr? Zunächst Explosion, dann Feuer durch ukrainische Kämpfer

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    Die ukrainischen Kämpfer haben am Mittwoch bei dem Dorf Petrowskojo, wo sich eine Patrouille der OSZE-Sonderbeobachtermission befand, das Feuer eröffnet. Darüber informiert das operative Kommando der selbsterklärten Volksrepublik Donezk. Zuvor soll es auch eine Explosion gegeben haben.

    „Die ukrainische Seite betreibt weiter eine Einschüchterungspolitik gegenüber Vertretern der OSZE-Sonderbeobachtermission. Gestern haben die ukrainischen Kämpfer erneut das Feuer aus Minenwerfern gegen eine Patrouille der internationalen Mission eröffnet, nun bei der Ortschaft Petrowskoje“, sagte ein Sprecher vom Donezker Kommando.

    In dieser Woche hätten die ukrainischen Kämpfer „dreimal das Leben und die Gesundheit der OSZE-Vertreter gefährdet“.

    Zuvor hatte die OSZE-Sonderbeobachtermission auf ihrer offiziellen Homepage mitgeteilt, dass es am Mittwoch zu einer Explosion in der Nähe von ihrer Patrouille bei Petrowskoje gekommen sei.

    „Am 30. Mai um 10.22 Uhr ist die Patrouille der Sonderbeobachtermission aus sechs Personen mit zwei gepanzerten Fahrzeugen zu einem Ort gekommen, wo sich die Kameras der Sonderbeobachtermission befinden. Dieser liegt außerhalb des Bezirks von der Trennungslinie bei Petrowskoje (41 Kilometer südlich von Donezk entfernt). Um 10.58 Uhr (…) haben alle ein Pfeifen gehört und dann folgte die Explosion (…) 200 bis 300 Meter vom Bezirk der Trennungslinie entfernt“, hieß es in der Mitteilung.

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    Tags:
    Feuer, Explosion, OSZE, Donbass, Donezk, Ukraine
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