06:50 19 Juni 2018
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    Russisches Atom-U-Boot (Symbolbild)

    „Gruselgeschichte für Westen“: Magazin berichtet über Russlands „mächtigste“ Waffen

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    Der Westen ist laut dem Magazin „The National Interest“ (NI) über Russlands Pläne besorgt, neueste Hyperschallwaffen zu entwickeln.

    Wie es heißt, will Moskau künftig Atom-U-Boote der Klasse „Haski“ mit Anti-Schiffs-Hyperschallraketen „Zirkon“ ausrüsten. Das Magazin nennt diese Tatsache „die Ehe der zwei mächtigsten russischen Waffenarten“.

    „Haski“ stellt ein U-Boot der fünften Generation dar und soll in drei Varianten gebaut werden, wobei das bis zu 9000 Tonnen schwere Ausgangsmodell mit Minen und Torpedos ausgerüstet werde.

    Wie NI schreibt, ist die Hyperschallrakete „Zirkon“ für die westlichen Seestreitkräfte bereits zu einer „Gruselgeschichte“ geworden, da sie dazu fähig sei, auf eine Geschwindigkeit bis zu sechs Mach zu beschleunigen, nach Angaben einiger Medien sogar auf acht bis zehn Mach.

    Der Westen hatte dem Magazin zufolge bereits mehrmals seine Besorgtheit über die neuesten russischen Waffenentwicklungen geäußert.

    So soll zum Beispiel die Royal Navy darüber besorgt sein, dass britische Flugabwehr-Raketen Sea Ceptor die russischen Hyperschallraketen „Zirkon“ nicht abfangen könnten.

    Zuvor hatte Viktor Bursuk, stellvertretender Kommandeur der russischen Kriegsflotte, bekannt gegeben, dass der Bau von aussichtsreichen russischen Atom-U-Booten des Projekts „Haski“ zwischen 2018 und 2025 geplant sei. Weitere Einzelheiten liegen vorerst nicht vor. 

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    Tags:
    Atom-U-Boote der Klasse Haski, Flugabwehr-Raketen Sea Ceptor, The National Interest, Viktor Bursuk, Großbritannien, Russland