01:17 01 Dezember 2020
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    Die Inszenierung des Mordes am russischen Journalisten Arkadi Babtschenko hat auf der internationalen Bühne ein ungünstiges Licht auf den ukrainischen Außenminister Pawel Klimkin geworfen. Dies äußerte der ukrainische Parlamentsabgeordnete aus der Fraktion „Oppositionsblock“ Juri Pawlenko gegenüber dem TV-Sender „NewsOne“.

    Laut Pawlenko wusste Klimkin nichts von einem „Sondereinsatz“ des ukrainischen Sicherheitsdienstes. Er  sprach daher auf internationaler Ebene so über den Mord an Babtschenko, als sei dieser wirklich passiert. Dies sei ein Schlag für das Image des ukrainischen Außenministers und des Landes.

    „Man hat den Außenminister blamiert. Aufgrund dieser Situation wird das Vertrauen zur Hauptperson sowie zur zweitwichtigen Amtsperson des Staates, die die Position des Landes auf allen internationalen Foren vertritt, deutlich abgenommen haben. Das ist offensichtlich ein Schlag für das Land. Solche Dinge muss man vorhersehen“, sagte Pawlenko.

    Am vergangenen Dienstag wurde in Kiew mitgeteilt, dass der russische Journalist Arkadi Babtschenko, der seit 2017 für den krimtatarischen TV-Sender ATR in der ukrainischen Hauptstadt arbeitete, vor seiner Wohnung hinterrücks erschossen worden sei. Am Mittwoch erschien der „Tote“ wohlgelaunt bei einer Pressekonferenz im ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU. Seine „Tötung“ sei inszeniert worden, um die Drahtzieher eines echten Attentats zu stellen, sagte er.

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    Tags:
    Vertrauen, Image, Blamage, Inszenierung, Mord, Arkadi Babtschenko, Pawel Klimkin, Ukraine