23:05 25 September 2018
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    Raketenabwehrkomplex S-400 (Archiv)

    Russische Luftabwehrsysteme nun nach Afrika? Moskau verhandelt Deal in Ruanda

    © Sputnik / Alexej Danitschew
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    Russland verhandelt mit Ruanda über mögliche Lieferungen von Luftabwehrsystemen S-400, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Sonntag erklärte.

    Russland verhandelt mit Ruanda über mögliche Lieferungen von Luftabwehrsystemen S-400, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Sonntag erklärte.

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    Lawrow soll sich im Rahmen eines Arbeitsbesuchs mit seiner ruandischen Amtskollegin Louise Mushikiwabo sowie mit dem Präsidenten des Landes Paul Kagame zu Gesprächen treffen.

    „Wir haben eine gute Zusammenarbeit im militärtechnischen Bereich. Russische Hubschrauber und Ural-Fahrzeuge stehen den ruandischen Sicherheitskräften, der Armee und den Strafverfolgungsbehörden bereits zur Verfügung. Derzeit verhandeln wir über Lieferungen von Luftverteidigungssystemen“, sagte Lawrow vor der Presse.

    Zuvor hatte Saudi-Arabien laut der französischen Zeitung „Le Monde“ Katar mit Gewaltanwendung gedroht, falls Doha Boden-Luft-Raketensysteme S-400 von Russland erwerben sollte.

    Das Langstrecken-Flugabwehrraketensystem S-400 „Triumf“ (Nato-Code SA-21 Growler) ist für die Bekämpfung von Stör-, AWACS-, und Aufklärungs-Flugzeugen, von Flugzeugen strategischer Fernfliegerkräfte, von operativ-taktischen ballistischen Raketen, von ballistischen Raketen mittlerer Reichweite, von Hyperschall-Zielen und anderen modernen offensiven Flugmitteln bestimmt. Der Triumf-Komplex hat eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern für Flugziele und bis zu 60 Kilometern für ballistische Ziele im Höhenbereich zwischen einigen Metern und einigen Dutzenden Kilometern.

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    Tags:
    Lieferung, Deal, Verkauf, Waffen, S-400, Sergej Lawrow, Ruanda, Russland