20:34 25 September 2018
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    Ein Gazprom-Erdgasarbeiter (Archivfoto)

    Stockholmer Gericht lässt Gazprom-Eigentum zugunsten von Naftogaz pfänden

    © Foto: Gazprom
    Politik
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    Ein Gericht in Stockholm hat die Beschlagnahme der holländischen Aktiva des russischen Energiekonzerns Gazprom beschlossen. Damit soll der Schadenersatz an den ukrainischen Versorger Naftogaz beglichen werden, zu dem Gazprom verurteilt worden war. Auch die Anteile an Nord Stream 2 sollen eingefroren werden, wie Naftogaz am Dienstag mitteilte.

    Das Handelsgericht in Stockholm hatte am 28. Februar einer Klage von Naftogaz gegen Gazprom stattgegeben und den russischen Energiekonzern verpflichtet, Naftogaz 2,56 Milliarden US-Dollar als Ausgleich zu zahlen – Russland habe weniger Gas durchgeleitet als vereinbart. Gazprom focht diese Entscheidung an und forderte eine Aufhebung des Urteils zu dem Transitvertrag mit der Ukraine. 

    Naftogaz hat laut der Pressestelle des ukrainischen Unternehmens in der vorigen Woche bei dem schwedischen Gericht beantragt, die Anteile von Gazprom an dessen niederländischen Tochtergesellschaften beschlagnahmen lassen zu dürfen. Dem Antrag sei stattgegeben worden.

    Außerdem sollen die Anteile an Pipeline-Projekten Nord Stream AG und Nord Stream 2 AG des russischen Staatskonzerns eingefroren werden, so Naftogaz. 

    Ende Mai hatte Gazprom bestätigt, dass Naftogaz Aktivitäten zur Zwangseintreibung der notwendigen Summe unternimmt.

    Mehr zum Thema: Gazprom reagiert auf angebliche Beschlagnahme seiner Aktiva in Niederlanden

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    Tags:
    Schadenersatz, Eigentum, Streit, Beschlagnahme, Aktiva, Gericht, Nord Stream 2, Nord Stream AG, Naftogaz, Gazprom, Schweden, Russland, Ukraine