12:53 10 Dezember 2018
SNA Radio
    Russische Su-57-Kampfjets bei der internationalen Luftfahrtmesse MAKS (Archivbild)

    Wegen Kooperation mit Russland: USA erwägen Ausschluss von Türkei aus F-35-Deal

    © AFP 2018 / Dmitry Kostyukov
    Politik
    Zum Kurzlink
    71476

    Die Vereinbarungen mit Russland zum Verkauf von High-Tech-Waffen, u. a. Su-57-Kämpfer, behindern die Teilnahme der Türkei am F-35-Projekt, erklärte der Sprecher des US-Außenministeriums, Wess Mitchell, am Dienstag.

    „Was die F-35 angeht (…). Wenn sie (die Türkei – Anm. d. Red.) auf russische Hochtechnologie-Waffen nicht verzichten, wird sich dies automatisch auf ihre Teilnahme an US-Militärprojekten auswirken“, so Mitchell.

    Zuvor hatte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu verkündet, Ankara habe eine Alternative in petto, sollte Washington seinen Verpflichtungen zur Lieferung von neuesten Jagdflugzeugen F-35 nicht nachkommen.

    Russland und die Türkei hatten im vergangenen Dezember in Ankara einen Kreditvertrag über die Lieferung von S-400-Komplexen unterzeichnet. Nach Angaben des Sekretariats der türkischen Rüstungsindustrie kauft Ankara zwei Batterien, die von türkischem Personal bedient werden sollen. Zudem wurde eine technologische Kooperation mit dem Ziel vereinbart, die Produktion von Luftabwehrtechnik in der Türkei aufzunehmen.

    >>Mehr zum Thema: Statt F-35 aus USA – Ankara hat Alternative parat

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Türkei kann russische Su-57 statt amerikanischen F-35 kaufen
    S-400-Lieferungen: Türkei widerlegt US-Kritik
    Washington lässt nicht locker: Droht S-400-Deal zwischen Moskau und Ankara das Aus?
    Tags:
    Deal, Lieferungen, S-400, Su-57, F-35, US-Außenministerium, Wess Mitchell, Mevlüt Cavusoglu, Recep Tayyip Erdogan, Russland, USA, Türkei