06:29 25 Juni 2018
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    US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un

    Trumps Rechtsanwalt: Kim bettelt „auf Knien“ um Treffen

    © AFP 2018 / Jung Yeon-je
    Politik
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    Nach der Absage des Gipfels in Singapur durch Washington hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un den US-Präsidenten Donald Trump „auf Knien“ gebeten, einen Gipfel durchzuführen. Das gab Trumps neuer Rechtsanwalt Rudy Giuliani bekannt.

    „Sie (Nordkorea – Anm. d. Red.) haben unter anderem gesagt, dass sie einen Nuklearkrieg gegen uns beginnen und uns im Nuklearkrieg besiegen würden …  Wir haben gesagt, dass es unter diesen Bedingungen keinen Gipfel geben werde“, zitiert die Zeitung „Wall Street Journal“ am Mittwoch Giuliani.      

    Der TV-Screenshot an einem Bahnhof in Seoul zeigt US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un.
    © AP Photo / Ahn Young-joon
    Am 1. Juni hatte der US-Präsident den Gipfel mit Kim Jong-un am 12. Juni im Hotel Capella auf der Insel Sentosa bestätigt.

    Der Gipfel war ursprünglich für den 12. Juni in Singapur geplant. Ende Mai erklärte Trump, er könne Nordkoreas Machthaber wegen Pjöngjangs feindseligen Äußerungen nicht treffen. Später fügte er aber hinzu, dass die USA sich immer noch darum bemühen würden, den ersten bilateralen Gipfel in der Geschichte der zwei Staaten am 12. Juni in Singapur abzuhalten. Das Thema des Treffens sollte die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel sein.

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    Tags:
    Treffen, Wall Street Journal, Kim Jong-un, Donald Trump, Rudy Giuliani, Singapur, Nordkorea, USA