12:27 25 Oktober 2020
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    Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin hat erläutert, welche Voraussetzungen seiner Ansicht nach für Frieden im Donbass notwendig sind.

    „Alle Medien sprechen über Singapur, wir sollen aber unsere Arbeit machen: Reale Sicherheit unter der Kontrolle der OSZE und der Friedenstruppen, die Befreiung unserer Leute und echte Wahlen, die von der Ukraine und der internationalen Gemeinschaft organisiert werden – das ist der Weg zum Frieden“, schrieb Klimkin auf Twitter.

    Er führte seine Gedanken fort und fügte demnach hinzu, heutzutage gebe es im Donbass ukrainisches Land und ukrainische Bürger, aber keine Ukraine. Nach seiner Auffassung soll die Ukraine ins Gebiet „zurückkehren“.

    Im Osten der Ukraine schwelt seit über vier Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

    Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen.

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    Tags:
    Ukraine-Krise, Frieden, OSZE, Pawel Klimkin, Donbass, Ukraine